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Im Land der Paradiesvögel
Autor: Kirsten Clahr - Mai 2003Abflug Frankfurt mit 1 Stunde Verspätung. Singapore Airlines entschädigt mit dem guten Service für die Verspätung. An jedem Platz gibt es einen eigenen Bildschirm (27 Spielfilme stehen zur Auswahl, jeder individuell startbar) und das Essen schmeckt auch. So hält man auch die 12 Flugstunden gut aus.
30.04.
Ankunft am Nachmittag in Singapore. Nach den Nachrichten der letzten Wochen über SARS habe ich gemischte Gefühle. Beim Gepäckband hole ich erst einmal meine Atemschutzmaske hervor. Aber es stellt sich heraus: niemand in Singapore trägt die Masken mehr!!! Die Bilder im Fernsehen haben mal wieder Katastrophenstimmung verbreitet. Vor Ort sieht alles ganz anders aus. Entwarnung!!!
Orchard Hotel: gutes 4 Sterne Hotel, zentral direkt an Orchard Road, der Shopping Meile in Singapore mit unzähligen Einkaufszentren. Erstes Fazit: die Elektronikartikel sind tatsächlich erheblich günstiger als zuhause.
01.05.
Weiterflug am Abend nach Papua Neuguinea, meinem Traumreiseziel seit vielen Jahren.
02.05.
Bei Ankunft in Port Moresby am frühen Morgen fühlt man sich gleich in einer anderen Welt. Die derben Gesichter der Papuas und das in unseren Ohren Kauderwelsch der verschiedenen Stammessprachen zeigen mir, dass ich endlich am Ziel bin. Beim Landeanflug auf Kavieng sind alle Strapazen der Anreise vergessen: viele kleine Bilderbuchinseln, blaues Meer, Riffe und ein übersichtlicher kleiner Ort. Per Boot geht es in 15 Minuten hinüber nach Lissenung Island: eine kleine Trauminsel! 3 Bungalows mit jeweils 2 Doppelzimmern bieten max. 12 Tauchern Platz. Die Bungalows verteilen sich zwischen Strand und üppiger Vegetation.
Bunte Papageien zetern in den Bäumen. Restaurantbereich lediglich aus einem Dach mit halbhohen Wänden: hier spielt sich das Leben draußen ab.
Schuhe werden in den nächsten paar Tagen nicht mehr benötigt. Nach einem erfrischenden Bad im Pazifik und einem Mittagessen geht es mir richtig gut.
Nach 9 Stunden Schlaf bin ich wieder fit. Um 6.00h geht's erst einmal hinüber nach Kavieng zum Samstagmarkt. Hier ist ne Menge los, überall sitzen Frauen und Männer und verkaufen Gemüse, Obst, Sago, in Zeitungspapier gewickelte Zigaretten und natürlich Betelnüsse.
Vereinzelt gibt's mal ein kleines Schwein oder einen Cuscus zu erstehen. Nach dem Frühstück geht's los zum Tauchen. Zunächst ein easy dive zum Eingewöhnen und ohne Strömung.
Schon hier sieht alles sehr vielversprechend aus. Der 2. Tauchgang dann ist schon strömungsreich, daher auch einige graue Riffhaie. Nachmittags wollen wir Anlerfische suchen. Der amtliche Platz dafür ist Ral Island. Hier suchen wir die Baumstämme, die im Sandboden auf ca. 8 - 11 Metern liegen,ab und haben Glück, insgesamt 7 verschiedene kleine frogfishs machen wir ausfindig.
04.05.
Heute wollen wir zur Albatross Passage, dem absoluten Top Dive von Kavieng. Doch die Strömung ist noch nicht stark genug, daher fahren wir 1 Minute weiter zu Dannys Bommie. Toller Platz, jede Menge Fisch und viel Kleinkram (z.B. Minikauri in Weichkoralle).
Nach der Pause dann ist mehr Strömung an der Albatross Passage. Wir tauchen am Seil ab, hier strömt es ziemlich, doch unten an der Riffwand ist alles ruhig. Und dort ist auch die versprochene Fischsuppe: immer wieder graue Riffhaie, ein Schwarzspitzenhai und auch ein Silberspitzenhai sind dabei. Makrelen, Thunfische, Schwärme von Schnappern und Füssiliren.
Die Korallen sind absolut toll: schon in 10 Metern Tiefe schwarze Korallen, und die Wand ist voller Gorgonien. Langnasenbüschelbarsche sind hier reichlich zu finden. Ich möchte gerne Pygmäenseepferdchen sehen. Kein Problem, Dietmar zeigt mir, wo sie sitzen. Allein zwei findet er in einer Gorgonie und dann ein wenig weiter ein Drittes.
Immer wieder wird man von vorbeischwimmenden Haien abgelenkt. Nacktschnecken, Schaukelfische, Strudelwürmer.... so könnte es weitergehen, doch wir müssen wieder hoch, der Computer mahnt schon zur Dekopause.
Ein absolut herrlicher Tauchplatz. Hier möchte ich auf jeden Fall noch einmal hin.
Am Abend nightdive am Hausriff von Lissenung: jede Menge Krabben sind unterwegs, ein Tritonshorn, Mantis Shrimps.
Ein weiterer Tauchtag: 1. TG am Planet Channel: viel Großfisch: mehrer graue Riffhaie, 6 Adlerrochen, span. Makrelen, Barracudas, Schwarzspitzenriffhai, eine Seeschlange und viele bunte Weichkorallen und Gorgonien.
Danach Eagle Ray Passage: doch die Adlerrochen wollen sich nicht zeigen, schließlich haben sie uns ja schon beim Tauchgang zuvor gezeigt, dass sie da sind. Die Gewässer von Kavieng sind voll mit Überresten aus dem 2. Weltkrieg.
Also schaue ich mir am Nachmittag den B 25 Bomber an, der auf 12m Tiefe liegt. Die Sicht ist mäßig, das Flugzeugwrack beherbergt viele Rotfeuerfische, Putzergarnelen, die mir die Nägel manküren,und Annemonen.
06.05.
Am Vormittag 2 TG. Am Nachmittag Muck Dive am Pier von Kavieng: Bottle Shop.Wir tauchen 90 Minuten und finden verschiedenen Geisterpfeiffenfische, unzählige Nacktschnecken, Schnepfenmesser, eine juvenile Harlekinsüßlippe, Seenadeln, Krabben und einen äußerst kampflustigen Annemonenfisch, der glaubt, mir Angst machen zu können, wenn er mit Anlauf gegen meine Maske donnert.
07.05.
2 weitere Tauchgänge am Vormittag: 1 Wracktauchgang ( Der Yang) und die Nusa Blowholes (Höhlen).
Nach den herrlichen Tauchgängen und der tollen Atomosphäre bin ich richtig relaxed. Es ist schade, schon abreisen zu müssen. Hier könnte ich gut noch eine Woche bleiben. Doch es geht zurück nach Port Moresby.
Zunächst wird in Rabaul zwischengelandet. Ich sehe aus dem Flugzeug die 3 Vulkankrater, aus einem steigt eine riesige dunkle Rauchwolke: beeindruckend!
Weiterflug nach Lae und 3 Stunden Aufenthalt. Armseliger und ziemlich siffiger Flughafen (den Gang zur Toilette möglichst auslassen). Im Flughafen"restaurant" krabbeln große Kakelaken an den Wänden entlang. Auf meinem Schuh lässt sich eine Gottesanbeterin nieder. Abends Ankunft in Port Moresby. Das Airways Hotel erwartet mich bereits am Gepäckband.
3 Minuten Fahrt zum Hotel. Gutes 4 Sterne Hotel, super Dachrestaurant mit Blick aufs Flugfeld, Swimmingpool.
09.05.
Am Morgen Flug von Port Moresby nach Hoskins auf New Britain. Ein junger dynamischer Mensch empängt die Gäste der Paradise Sport: es ist Matt, der Trip Director. Auf der 45 min. Fahrt zum Walindi Plantation Resort gibt er schon einige Infos zum Tauchen in der Kimbe Bay.
Es klingt sehr vielversprechend. Während der Fahrt reiht sich eine Ölpalmplantage an die nächste. Ich überlege, ob ich die Palmenreihen hätte zählen sollen....
In Walindi empfängt mich Shanda. Ich sehe die Paradise Sport bereits am Pier liegen: ein schwimmendes Hotel, sehr beeindruckend! Bis zur Einschiffung um 17.00h stehen den Gästen die Einrichtungen von Walindi zur Verfügung. Es gibt ein herrliches Mittagessen und kühle Getränke. Ich springe erst einmal in den Pool. Das Gepäck hat die Crew bereits an Bord gebracht.
Zu meiner Freude liegen außer der Paradise Sport noch die Star Dancer von Peter Hughes und die FeBrina in der Bucht. So kann ich gleich alle Schiffe begutachten. Ich halte ein Schwätzchen mit der Kapitän der Star Dancer, die gerade aus Palau herübergekommen ist.Um 17.00h gehe ich zum Pier. Das Zodiak der Paradise Sport bringt mich an Bord. Das Dive Deck ist riesig. Ich kann schon mal meine Ausrüstung installieren und es mir in der Kabine gemütlich machen. Die Paradise Sport ist wirklich ein Luxusschiff.
Um 18.00h kommen die restlichen Gäste an. Zunächst gibt's ein Empfangsgetränk und später treffen sich alle im großen Salon. Die gesamte Crew stellt sich vor und wir erfahren, wie die nächste Woche ablaufen wird und was uns in etwa erwartet.
Dann werden alle Gäste kurz vorgestellt. In dieser Nacht bleiben wir in der Bucht vor Walindi liegen, da noch 2 Gäste fehlen, deren Flug verspätet ankam. Sie werden am nächsten Morgen erwartet.
Abends füllen alle Teilnehmer das Tauchinformationsblatt aus, geben ihre Tauchwünsche an und ihr Leben in die Hände der Crew. Die Tauchflaschen werden je nach Taucherfahrung gekennzeichnet: rot für experienced, gelb für intermediate und grün für beginner.
10.05.
Morgens verlässt die Paradise Sport den Hafen. Um 07.00h ertönt der Weckruf: breacky!!!!! Um 07.30h gibt's Frühstück. Das Schiff wurde bereits an einer Mooring am Riff festgemacht. Dive Briefing ist um 08.15h: Matt weist alle ein, dann geht es los: the dive deck is open!!!!
Wer möchte, wird von einem Guide begleitet, ansonsten taucht man im Buddy System. Nach 2 Tauchgängen fahren wir zurück nach Walindi und nehmen die beiden letzten Gäste an Bord. Sofort geht es weiter. Nach dem Mittagessen erreichen wir den nächsten Spot und das Tauchdeck bleibt bis zum Abendessen um 20.00h geöffnet.
Ich bin begeistert von der guten Organisation. Die Crew ist über jeden Taucher informiert und weiß genau, wer wann ins Wasser gegangen ist. Sobald man auftaucht, wird ein Glas Wasser gereicht, ein Crewmitglied hilft den Tauchern schon an der Leiter aus den Flossen. Matt notiert die Tauchzeit und Tauchtiefe.
The same procedure than
yesterday. Wir tauchen am Morgen an den Fairway Reefs, der Tauchplatz heißt Killibobs. Einfach genial: zwischen 2 Riffblöcken wird eine Box mit Fischresten befestigt.
Schon beim Abtauchen erscheinen die ersten Weißspitzenriffhaie und einige graue Riffhaie. Die Whitetips sind sehr an der Fischbox interessiert, die grauen Haie weniger. Doch alle Haie kommen sehr nah an die Taucher heran. Aber nicht nur die Haie sind in Aktion.
Mehrere Napoleons, Fadennacktschnecken, Drückerfische und die vielen kleinen Riffbewohner erfreuen mich. Nachmittags bietet Marie den Kurs Reef Ecology an. Er geht über 2 Tage und am Ende erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.
Doch ich bin zu müde und genieße lieber die Liegen auf dem Sonnendeck und die frischgebackenen Muffins. Der Nachmittagtauchplatz heißt Jane´s. Wir genießen 2 weitere Tauchgänge. Eigentlich sollte das Schiff hier vor Anker liegen, doch Kapitän Larry hält es für sicherer, in die Nähe einer Insel zu fahren, da es nach Gewitter und Sturm aussieht.
12.05.
Die Nacht in der Bucht war ruhig und wir sind schon früh gestartet, um pünktlich zum Frühstück am Fathers Reef zu sein. Der Tauchplatz heißt The Arch. An einer Seite befindet sich ein Bommie, von dem aus ein Seil in 10 Meter Tiefe quer über den Strömungskanal gespannt ist bis hinüber zum Bogen, der auf ca. 25 Meter Tiefe beginnt. Der Bogen ist herrlich, voller Gorgonien, Weichkorallen und schwarzen Korallen.
Ich entdecke 2 Langnasenbüschelbarsche. Die Sicht durch den Bogen ins tiefe Blau ist atemberaubend. Ein Barracudaschwarm beginnt, Kreise zu ziehen, doch der Computer mahnt, sich in flachere Gewässer zu begeben. Am Seil entlang geht es hinüber zum Bommie.
Dort soll es in einer Gorgonie auf 15 Meter Pygmäenseepferdchen geben. Wir finden die Gorgonie, doch auch nach intensivstem Suchen (sogar mit Lupe) können wir die Pygmys nicht finden. Matt kommt vorbeigetaucht und sein geschultes Auge findet nach 3 Minuten das 1. Kurze Zeit später kann ich ein 2. finden. Na, geht doch! Am Abend ist Videoabend angesagt. Es wird noch diskutiert, ob The Mummy oder doch lieber ein Film mit Bratt Pitt geguckt werden soll. Da der Männerüberschuss an Bord überwältigend ist, setzen sie sich durch und die Entscheidung ist für die Mumie gefallen.
13.05.
Wir fahren schon nachts um 01.00h los, um am frühen Morgen die entlegenen Witu Islands zu erreichen. Hierauf bin ich besonders gespannt, denn dies soll schließlich der Höhepunkt der Tauchsafari sein. Die Paradise Sport wird an einer Mooring festgemacht. Es dauert nicht lange, und schon kommen die ersten Auslegerboote von den Inseln zu uns herüber. Abtauchen vor großem Publikum, das ist auch für mich neu. Der Tauchplatz Barneys ist super.
Die Wände sind übersäht mit Weichkorallen und riesigen Schwämmen. Es leuchet in allen Farben. An einer Stelle finde ich gleich 3 Schaukelfische, 2 gelb - rote und einen dunkelbraunen. Makrelen- und Snapperschwärme ziehen vorbei. Im Sand auf ca. 30 Meter befinden sich tausende Sandaale.
Auch auf dem Riffdach wird es nicht langweilig: wir finden einen Octopus, yellowspotted scorpionfish in Geweihkorallen, und rot - weiß gepunktete Schmuckkrebse. Hier macht das Austauchen so richtig Spaß. Am Nachmittag fahren wir in eine Bucht. Dies ist Dickys Place. Dicky hat hier eine Plantage und verteilt die Gebühren, die das Schiff für das Tauchen bezahlt, an die jeweiligen Landbesitzer.
In der Bucht ist Muck Diving angesagt. Unglaubliche Kreaturen gibt es hier zu entdecken: ein kleiner Anglerfisch, ein grüner Geisterpfeiffenfisch im Seegras, Mandarinfische, ein winziges Seepferdchen (Dwarf Pipefish), das wirklich nur geschulte Augen entdecken können und zum krönenden Abschluss erscheint ein Mimik Octopus. Einige springen 3 Mal ins Wasser, um Fotos zu schießen.
Der beste Tauchplatz steht bevor: Crack-a-fat (Lama Shoals, Witu Islands). Heute findet der erste Tauchgang bereits vor dem Frühstück statt. Eine unglaubliche Fischsuppe erwartet uns.
Wir umkreisen den Bommie und tauchen langsam bis auf 32 Meter ab. Ein Barracudaschwarm erscheint, im Blau ziehen graue Riffhaie vorbei. Plötzlich erkenne ich eine etwas andere Schwanzflosse und Junior, einer der Dive Guides, macht aufgeregt das Zeichen für Hammerhai! Wenn man nach oben blickt, sieht man unglaublich viele schwarze Korallen, die hier einfach riesig groß sind. In den Korallen spielen Langnasenbüschelbarsche Verstecken mit uns.
Clowntrigger, eine Schildkröte, schöne Nacktschnecken, Makrelen, Muränen, Snapper, Füssilire, Napoleons sind weitere Meeresbewohner, die uns begegnen. Doch dann wird es ziemlich dunkel. Eine Wand voller Fischen bewegt sich über uns, so dass man die Sonne nicht mehr sehen kann.
Es müssen tausende von Großaugenmakrelen sein, die hier die Sicht versperren. Ab und an knallt es, dann schießt eine spanische Makrele in den Schwarm hinein und teilt ihn in zwei Hälften.
Ein Fledermausfischschwarm gesellt sich auf dem Riffdach zu den Tauchern und begleitet sie auf 5 Metern zum Sicherheitsstop. Wir können es kaum erwarten, das Schauspiel nach dem Frühstück zu wiederholen!
Am Nachmittag fahren wir zu einer weiteren kleinen Insel der Witu Gruppe und begegnen dort an Dickys Knob einem großen Silberspitzenhai. Larry manövriert die Paradise Sport nach Garove Island, einem Vulkan, der an der Südspitze eingebrochen ist.
So wurde der Krater geflutet und ist nun durch einen schmalen Eingang erreichbar. Langsam bewegt sich die Paradise Sport in den Krater, umgeben von den grünen Wänden des Vulkans. Wer möchte, kann einen Nachttauchgang (Muck Dive) im Krater machen. Wir übernachten im Vulkankrater.
Morgens verlassen wir den Krater und fahren zurück in die Kimbe Bay. Wir liegen vor dem idyllischen Restorf Island, wo in klarem Wasser noch bis zum Mittagessen getaucht werden kann.
2 große Seeadler kreisen über der Insel. Am Strand werden auf 2 Stöcken einige Fleischstücke befestigt. Es dauert nicht lange, und die Adler schweben heran, um sich diesen Leckerbissen nicht entgehen zu lassen. Ich glaube, ich konnte ein paar gute Fotos schießen. Am Nachmittag zeigt Marie das Trip Video, das sie während der Woche sowohl über als auch unter Wasser gedreht hat.
Alle Darsteller sind im Salon versammelt und es gibt einiges Gelächter. Natürlich kann man am Ende das Video käuflich erwerben (AUD 85,-).
Danach wird der Ship Shop eröffnet: T-shirts, Bücher, Kappen mit Mike Ball Logo können jetzt gekauft werden.
Als wir den Ankerplatz vor Walindi Plantation erreichen, gibt es noch einen abschließenden Sektempfang, der das Ende des Trips einläutet. Dale von der Walindi Plantation kommt nach dem Abendessen an Bord, um mit mir das Tauchprogramm der nächsten Tage zu besprechen. Hier ist wirklich alles perfekt organisiert. Ich brauche das Equipment gar nicht erst einzupacken.
Die Walindi Crew bringt gleich Kisten an Bord, damit ich die Tauchsachen umpacken können. Dale erkundigt sich, welche Tauchplätze ich bereits während der Safari gesehen habe und möchte wissen, ob ich besondere Wünsche habe. Danach werden die Tauchplätze für mich abgestimmt. Besser geht es nicht.
Da viele Teilnehmer am nächsten Tag abreisen, ist heute Abend Party angesagt. Einige kommen erst nachts um 04.00 aus der Walindi Bar zurück an Bord.
16.05.
Ausschiffung! Die Crew kommt nochmals auf dem Sonnendeck zusammen und es werden einige Gruppenfotos gemacht. Dann heißt es Abschied nehmen. Ich beziehe meinen Bungalow auf der Walindi Plantation. Die Bungalows sind sehr geräumig und liegen in einem unglaublichen Garten.
Überall riesige Urwaldbäume, an denen Orchideen hochranken. Kleine Bäche durchziehen den Garten. In den Bäumen und Palmen höre ich Papageien krächzen und kann im Blättergrün erkennen, dass es sich hier um den Papua Schmuckpapagei handelt. Sein rot-blaues Gefieder schimmert durch die Blätter hindurch. Er kommuniziert mit seinem Kumpel, der in einem Käfig sitzt.
Im Restaurantbereich von Walindi hängen die tollsten Unterwasserbilder. Die Namen unter den Fotos lesen sich wie das Who is Who der Unterwasserfotographen.
Am Abend unterhalte ich mich mit Max Benjamin, dem Besitzer von Walindi.
Er kam bereits 1966 nach Papua und hat 1969 die Plantage gekauft, um ein Tauchresort zu errichten. Ein Teil des Grundstückes wird aber immer noch als Plantage genutzt.
Ich unternehme am Vormittag zwei unglaubliche Tauchgänge: Vanessas und Susans Reef. Die Sicht ist sehr gut und die Sonne lässt alles in den unglaublichsten Farben erleuchten. Gorgonien in einer Menge und Größe, wie ich sie zuvor noch nie gesehen habe.
In den Weichkorallen kann ich Weichkorallenkrabben entdecken, Schnepfenmesser in roten Peitschenkorallen und auch 3 graue Riffhaie sorgen für den nötigen Thrill. Ich könnte hier noch stundenlang weitertauchen. Es ist einfach zu schön!
Am Nachmittag ist ein Ausflug zum Hot River geplant. Der Name ist Programm: die vulkanischen Aktivitäten in der Kimbe Bay sind unverkennbar, sicherlich ist die Wassertempereratur des Flusses ca. 40°C, es dampft regelrecht aus dem Fluss in den feuchten Dschungel. Ein wirklich herrlicher Whirlpool in einer wunderschönen Umgebung.
18.05.
Und wieder heißt es Abschied nehmen. Der Flug geht von Hoskins über Port Moresby nach Madang, die angeblich schönste Stadt des Pazifik. Keine Frage, die Stadt liegt auf einer Halbinsel an einer großen Lagune mit vorgelagerten Inseln.
Schönste Stadt ist aber ein wenig übertrieben. Es ist einfach eine kleine Stadt in PNG, ein paar Häuser, ein Marktplatz, große Bäume voller Flughunde. Das ist alles. Das Jais Aben Resort liegt 20 km nördlich auf einer eigenen kleinen Halbinsel. Was mir hier besonders gut gefällt, sind die kleinen Dörfer, die sich um das Resort und auf den vorgelagerten Inseln gruppieren. Es sieht wirklich sehr idyllisch aus.
Das Resort ist auf Tauchen spezialisiert. Auch hier ist der Tauchbetrieb gut organisiert. Ich werde auf ein Boot mit 6 Japanern eingeteilt.
Insgesamt gibt es 3 Tauchboote (max. 30 Taucher), die täglich herausfahren. Jedes Boot fährt andere Plätze an. Vormittags werden 2 Tauchgänge unternommen, dann kehrt man zum Mittagessen zurück, am Nachmittag wird ein 3. Tauchgang angeboten.
Am Hausriff ist unbegrenzt kostenloses Tauchen möglich. Und auch das Hausriff hat eine Menge zu bieten: hier gibt es in 4 Metern Tiefe ein komplett erhaltenes Flugzeugwrack, man findet Seepferdchen, Krebse, Seeschlangen, Geisterpfeiffenfische und mit Glück Mandarinfische.
Fast alle Bootstauchplätze sind in max. 20 Minuten zu erreichen. Es gibt Wracks, Strömungkanäle mit jeder Menge Fischaktion und die ruhigen Tauchplätze innerhalb der Lagune. Einige Plätze haben außerordentlich Korallen, z.B. Magic Passage.
Das Wrack der Henry Lieth ist übersäht mit Korallen und Fischen, die hier Unterschlupf suchen. In einer Gorgonie in der Nähe des Wracks wird ein Pygmäenseepferdchen gefunden, das allerdings wirklich winzig klein ist.
19. - 22.05.
Jais Aben Resort. Tauchen, Tauchen, Tauchen. Ausflug nach Madang zum Markt und auf den deutschen Friedhof.
Das Resort wird von Bogenschützen bewacht, die abends auch schon mal einen kleinen Wettbewerb im Bogenschießen durchführen. Das Resort hat an einem Abend eine Musikgruppe und an einem weiteren Abend eine lokale Tanzgruppe bestellt. Schön und exotisch.
James von Transniugini Tours ruft an, um mitzuteilen, dass es eine Änderung für das Hochlandprogramm gibt. Der Flug von Mount Hagen nach Karawari wurde vorverlegt auf 09.00 Uhr morgens. Ab mittags hängen die Wolken in den Bergen zu tief. Dann ist es für die Piloten, die nur auf Sicht fliegen, zu gefährlich, in die zum Teil 4000 Meter hohen Berge zu fliegen. Daher muss ich schon am 22.05. nach Mount Hagen fliegen, um dort zu übernachten.
James kümmert sich um die Flugumbuchung und macht eine Reservierung für das Highlander Hotel in Hagen. Gut organisiert.
22.05.
Flug von Madang nach Port Moresby. In POM erwartet mich bereits ein Mitarbeiter von Transniugini Tours. Er hilft beim Einchecken und nimmt mein Tauchgepäck in Empfang, um es für die nächsten Tage in Port Moresby zu lagern.
Auf den Flügen ins Hochland bzw. zum Karawari River sind max. 10 kg Gepäck erlaubt. Die 4 Stunden bis zum Weiterflug kann ich im Airport Hotel Gateway verbringen. Hier gibt es erst einmal ein ausgiebiges Frühstück.
Fazit bis hierher: PNG hat bisher allen Erwartungen entsprochen. Das Land ist faszinierend, fremdartig, freundlich, spannend und die Tauchplätze wirklich Weltklasse.
Am Nachmittag fliege ich dann weiter ins westliche Hochland nach Mount Hagen, der 2. größten Stadt im Lande. Es regnet in Strömen, so dass die geplante Rundfahrt zwar stattfindet, aber ich mir die Dörfer meist nur vom Bus aus anschaue. Am Markt herrscht buntes Treiben, einige der Highlander sehen wirklich finster aus, aber wenn man winkt, erscheint ein freundliches Lachen auf ihrem Gesicht. Ich übernachte im Highlander Hotel, das ein wenig morbide wirkt, doch das Restaurant ist super.
The same procedure, diesmal flussabwärts. Nach dem Besuch von 2 Dörfern, Händeschütteln, small talk, Trommel kaufen, wollen wir zurückfahren. Doch nach der ersten Flussbiegung, als wir uns mitten auf dem Fluss befinden, schreit unser Guide plötzlich in Pidgin English: rausim rausim. Wieso, hat er vielleicht ein Krokodil entdeckt? No, we are sinking. Kann nicht wahr sein, denke ich, schließlich ist dies hier ein Aluboot und wir haben nichts gerammt. Aber tatsächlich ist das Boot bereits voller Wasser.
Mit Volldampf geht es zum Ufer, ich schnappe meine Kamera und springe in den matschigen Uferschlamm. Aber alles ist halb so schlimm: das Wasser wird herausgeschöpft und der Fehler entdeckt: die Kühlleitung war defekt und so lief das Boot voll Wasser.
Aber Guide und Kapitän können die Leitung provisorisch fixieren und nach 1,5 Stunden können wir weiterfahren. Diesmal habe ich mir den Sundowner wirklich verdient!
26.05.
Am Morgen werde ich zum Airstrip gefahren. Die kleine Maschine fliegt mich zunächst zurück nach Mount Hagen, wo 2 Gäste ausgeladen werden. Der Flug ist dieses Mal äußerst spannend. Es ziehen plötzlich Wolken auf und man sieht nichts mehr.
Ein bisschen unruhig wird man da schon, aber der Pilot hat alles im Griff und die Maschine landet sicher in Mount Hagen. Dort treffe ich auf Bob Bates, den Besitzer der Karawari und Ambua Lodge. Zuletzt traf ich ihn in Berlin auf der ITB.
Er macht gerade seinen Flieger startklar, um mal kurz nach Fidschi zu fliegen. See you next year in Berlin! Diesen Satz hört ein Mann, der sofort auf mich zukommt und zu mir sagt: I´m Willie. Willie, the Hulimen, derjenige, der auf den Messen weltweit alle Fotographen und TV Teams anlockt, wenn er sich in traditionellem Huli-outfit präsentiert.
Erfreut schütteln wir unsere Hände, schließlich traf man sich zuletzt in Berlin, ohne zu wissen, dass man sich 2 Monate später in Papua wiedersehen würde. Dann ist die Maschine aufgetankt und beladen. Außer mir fliegt noch der neue Manager der Ambua Lodge mit. Ich darf neben dem Piloten sitzen!
Wieder geht der Flug über hohe Berge. Ich kann mehrere tiefe Schluchten und Wasserfälle entdecken. Dann unter uns die Ambua Lodge, deren Bungalows auf großer Fläche an einem Hang verteilt stehen. Doch wo soll hier gelandet werden?? Der Pilot zeigt auf die Landepiste: eine kurze Schotterpiste auf einem Berg, das Ende der Landebahn führt bergauf bis an den Hügel heran. Hier ist wirklich Flugkunst angesesagt. Für den Piloten der Lodge ein Kinderspiel.
Oben am Hügel stehen bereits einige Einheimische, um den ankommenden Flieger zu begrüßen. Der Bus der Ambua Lodge steht auch schon bereit. Der Bus spiegelt den Zustand der Straßen wieder. Der Weg zur Lodge ist nicht weit, doch man kann nur sehr langsam fahren und wird erheblich durchgeschüttelt.
In der Ambua Lodge genieße ich zunächst von der Lounge aus den fantastischen Ausblick über das ganze Tari Tal, der Heimat der Huli Wigmen. Die gesamte Lodge umfasst 40 Rundbungalows mit 180° Sicht, die sich am Hang verteilen. Jeder Bungalow ist von den verschiedensten Pflanzen umgeben und die vielen Blüten der Büsche sowie zahlreiche Orchideen schimmern in den herrlichsten Farben.
Hinter den Bungalows befinden sich mehrere Schluchten mit Wasserfällen. Nach dem Mittagessen ist ein Nature Walk für mich mit dem einheimischen Guide Joseph geplant. Die Wanderung dauert ca. 2 Stunden. Joseph führt mich über schmale Trampelpfade, über gefährlich aussehende Rattanhängebrücken zu diversen Wasserfällen und Gebirgsbächen.
Er erklärt mir die Pflanzen, zeigt mir, was essbar ist und was zu medizinischen Zwecken genutzt wird, findet die kleinsten Orchideen, die unglaublich bizarre Formen haben und krönt mich mit einem schnell zusammen geflochtenen Kranz, den er mir auf den Kopf setzt. (Er selbst trägt auch einen).
Als wir zur Lodge zurückkehren, zeigt mir eine der Frauen des hier ansässigen Klans, wie Bilums hergestellt werden. Das Bilum ist die Allzwecktasche im Hochland, die um den Kopf getragen wird und am Rücken wie ein Rucksack hängt. Hierin wird alles transportiert, von Kleinkindern über Schweine, Feuerholz, Gemüse oder was sonst noch so anfällt.
Für heute ist ein Tagesausflug zu den Hulis geplant. Ich bin sehr gespannt. Der Fahrer gehört ebenfalls zu den Hulis und erklärt schon während der holprigen Fahrt hinunter ins Tal einige Gepflogenheiten. So erfahre ich, dass die Hulis 4-5 Frauen haben können. Doch zur Heirat einer weiteren Frau muss die erste Ehefrau ihr Einverständnis geben.
Natürlich findet ein Huli Mann genügend Argumente, um die Zustimmung seiner Frau zu bekommen. Schließlich soll sie ja nicht die ganze Arbeit allein erledigen: Feuerholz sammeln, Kinder groß ziehen, die Schweine versorgen, Essen kochen....
Auch mein Fahrer hält während der Tour schon mal die Augen offen, um sich auf der Straße nach einer Zweitfrau umzuschauen. Während der Fahrt kommen wir an mehreren Ansiedlungen vorbei, Frauen und Männer sitzen in Grüppchen zusammen, und ich entdecke den ersten Huli mit Perücke.
Er soll nicht der einzige bleiben. Es ist tatsächlich so, dass viele der Männer im traditionellen Outfit herumlaufen, wobei einige ihre Perücken oder Hüte mit den unglaublichsten Details geschmückt haben.
Ich entdecke Reste von Coladosen, Starneolpapier neben den herrlichsten Paradiesvogelfedern und Kasuarfedern. Unser erster Stop ist ein Platz, an dem sich die jungen Hulimänner zusammenfinden, um unter Anleitung des Headman in diversen täglichen Zeremonien ihr Haar zu pflegen, bis es die entsprechende Länge und Form besitzt, dass die Haarpracht im Ganzen vom Kopf getrennt wird und von den Perückenmachern zu einer Perücke verarbeitet wird.
Ich werde Zeuge, wie das heilige Wasser über die Haare geprenkelt wird und wie die Perückenmacher die Haare in die rechte Position zupfen. Als nächstes geht es weiter entlang der Lehmschutzwälle zu einem der nächsten Dörfer.
Die Hulis schützen ihr Land durch hohe Lehmmauern, die sie errichten, damit die Schweine nicht weglaufen können und sie besser vor Feinden geschützt sind. Zwischen den Hulis gibt es immer mal wieder Auseinandersetzungen, bei denen auch Pfeil und Bogen eingesetzt werden, der sogenannte Highlandfootball. Gegenstand der Auseinandersetzungen sind: 1. Land, 2. Frauen, 3. Schweine (in genau der Reihenfolge). Wir treten durch das kleine Tor hinter einen der Wälle. Zwischen den Hütten haben die Hulis Gärten angelegt, die sie mit allem nötigen versorgen. Vor einer Hütte haben sich 5 Männer versammelt, die nun anfangen, sich zu schminken.
Die Gesichter und teilweise die Körper werden mit Mustern versehen und die Perücken angelegt. Dann führen sie einen spirituellen Tanz auf, wobei sie singen und sich mit Trommeln begleiten.
Nach dieser Vorführung hält der Chef eine Ansprache in Huli Sprache. Unser Guide übersetzt uns seine Worte. Er bedankt sich für unser Interesse an der Huli Kultur.
Wir sind richtig beschämt, ich sage dem Guide, er solle den Hulis mitteilen, dass wir uns freuen und uns geehrt fühlen, an ihrer Kultur teilhaben zu dürfen.
Areme - wir bedanken uns in Huli-Sprache. Danach geht es zum Mittagessen in eines der Dörfer und anschließend dürfen wir ein Blick in ein Männer- und ein Frauenhaus werfen. Die Männer demonstrieren, wie sie Feuer machen und natürlich legen sie ihre Kriegsbemalung, Ketten , Dolche und den Federschmuck an, um ihre Schießkraft mit Pfeil und Bogen vorzuführen.
Die Frauen weisen mich ein, wie sie ihre Röcke aus Pflanzenfasern pflechten und natürlich werde ich komplett mit Rock und Bilum eingekleidet. Es ist unglaublich, mit welcher Freude sie bereit sind, uns ihre Lebensweise zu zeigen. Beim Abschied shake hands mit allen. Es ist ein wirklich großes Erlebnis, die Hulis kennenzulernen.
Als ich zur Ambua Lodge zurückkehre, wartet schon ein Guide, um mir den größten Wasserfall der Gegend zu zeigen. Am späten Nachmittag rückt die Sonne den Wasserfall in ein herrliches Licht, es wirkt richtig mystisch.
28.05.
Heute fliege ich zurück nach Port Moresby. Der Flug startet in Tari, das zwar nicht weit von der Ambua Lodge entfernt ist, doch aufgrund der Straßenverhältnisse braucht der Bus 2 Stunden. Ich werde ordentlich durchgeschüttelt.
In Tari ist richtig was los: überall sitzen Frauen und Männer beisammen, einige flanieren am Airstrip entlang. Als die Maschine landet, wird es richtig voll: Massen stehen am Zaun und beobachten das landende Flugzeug. In Port Moresby übernachte ich wieder im Airways Hotel.
29.05.
Mein letzter Tag in Papua Neuguinea. Am Morgen unternehme ich eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt und gehe ein wenig shoppen: PNG Arts ist der Platz, um die herrlichsten Kunsthandwerksstücke zu kaufen, die im ganzen Land zusammengetragen werden.
Ich erstehe ein Skullrack aus der Gulf Region, das dazu diente, die Köpfe der Feinde aufzuspießen, eine Maske vom Sepik und ein wenig Kleinkram für Freunde zuhause. Am Nachmittag dusche ich nochmal im Hotel, bevor es nach Singapore zurückgeht.
Abends Ankunft in Singapore, zurück in der Zivilisation. Ich übernachte im Elizabeth Hotel, das mit dem Orchard vergleichbar ist.
30.05.
Heute habe ich Zeit, in Singapore noch ein wenig einzukaufen und am Hotelpool zu relaxen. Um 23.50h startet die 747 der Singapore und bringt mich wieder zurück nach Frankfurt.
01.06.
Die Maschine landet pünktlich und mein Skullrack ist auch heile angekommen. Eine meiner schönsten Reisen ist nun zu Ende!
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