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Tauchen Tauchreisen Philippinen
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Fuchshai Tauchen Tauchreisen Philippinen
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4 von 7107 philippinischen Inseln im Detail

Autor: Stefanie Koch


Atemberaubende Landschaften, exzellente Tauchgründe, wunderschöne Traumstrände, herzliche Filipinos – das sind die Visayas! Hinter mir liegen 4 verschiedene Tauchresorts, 4 Inseln, 22 Tauchgänge, 1000 unterschiedliche Eindrücke und das alles in nur knapp 3 Wochen.
Die Reise begann auf der Insel Bohol. Diese kleine Insel zählt zu den eindrucksvollsten Provinzen der Visayas und ist nicht nur wegen der berühmten Chocolate Hills eine Reise wert. Meine ersten 5 Nächte verbrachte ich im Coco White Beach Resort in der Nähe von Guindulman im Südwesten der Insel. Das kleine, gemütliche Resort verfügt über 10 geschmackvoll eingerichtete Bungalows, eine Tauchbasis und einen Pool.

Der erste Tauchgang am Hausriff zeigte gleich die Vielfalt von schönen Hart- und Weichkorallen, farbenfrohen Nacktschnecken und Seeschlangen. Auf meinen weiteren Tauchgängen an den, bis zu 40 m abfallenden Wänden zeigte Tauchguide Erwin u.a. Pygmäenseepferdchen, Geisterpfeifenfische, Clownfische und vieles mehr. Zur gleichen Zeit, verbrachten 2 unserer Kunden ihre Hochzeitsreise im Coco White Beach Resort. Sie hatten auch das Glück gleich am ersten Tauchgang einem Walhai am Hausriff zu begegnen, was zu dieser Jahreszeit recht ungewöhnlich ist. Im November / Dezember stehen die Chancen allerdings ganz gut den großen Riesen vor der Insel Bohol zu begegnen. Und wer mal richtig entspannen möchte gönnt sich eine einstündige Ganzkörpermassage am Pool, ich kann es nur empfehlen, man fühlt sich danach wie neu geboren.

Das Coco White Beach bietet auch kombinierte Tagestouren zu den Chocolate Hills und anderen Naturschönheiten bzw. Sehenswürdigkeiten der kleinen Insel an. Die erste Station des Tagesausflugs war ein Stausee, anschließend fuhren wir weiter zu den berühmten Chocolate Hills. Die 1268 Hügel aus Kalkstein sahen von der Aussichtsplattform wirklich beeindruckend aus. Unser Tourguide Angie erzählte uns die Geschichten, welche es über die Entstehung der Hügel gibt.

Nach einem längeren Stop ging es weiter zu einer, aus Bambus gebauten, Hängebrücke über den Loboc River. Die Überquerung gestaltete sich nicht so einfach, da es mit Flip Flops und unzähligen entgegen kommenden Menschen auf den rutschigen Bambusbalken ziemlich wackelig war. Auf der anderen Seite angekommen konnte man in Souvenirshops Urlaubsmitbringsel erwerben - was ich natürlich auch getan habe.

Bevor wir unsere Bootsfahrt auf dem Loboc River antraten, besuchten wir die kleinsten Primaten der Welt, die Tasier, in einer Auffangstation. Sie sind maximal 15 cm groß und sehen mit ihren großen Augen wirklich niedlich aus. Wir hatten uns vorab für ein kleines, privates Boot entschieden und nicht für eines der großen Restaurantschiffe. Meiner Meinung nach war das auch die richtige Entscheidung denn wir hielten an Stellen, wo das große Schiff nicht hinkommen konnte, wie zum Beispiel an heißen Quellen, mit der Möglichkeit zum Baden. Zu aller letzt besuchten wir die älteste Steinkirche der Philippinen, die Baclayon Kirche, welche im Jahre 1595 von 2 Jesuiten erbaut wurde.
Nach 6 erlebnisreichen Tagen auf Bohol ging es weiter auf die kleine Insel Cabilao in das La Estrella Beach Resort.

Das im philippinischem Stil erbaute Resort überzeugt durch seine Einfachheit und seinen Charme. Auch das Tauchen steht dem in nichts nach. Mein Tauchguide Bobet (er wird auch in einigen Büchern erwähnt, u.a. „Achtung gefährlich“), zeigte mir nicht nur die gefährlichen Zeitgenossen, wie Drückerfische, Steinfische und Seeschlangen, sondern auch die kleinsten Meeresbewohner.

Mit einer typisch philippinischen Banka erfolgte der Transfer auf die große Nachbarinsel Cebu. Nach einem ca. 5 stündigen Transfer ist endlich die schönen Insel Malapascua erreicht. Die 3. Station der Reise war das Malapascua Exotic Island Dive & Beach Resort wo der Name hält was er verspricht. Das Resort befindet sich am östlichen Ende des Bounty Beach, welcher zweifellos der längste und schönste Strand der Insel ist. Das Resort bietet unterschiedliche Unterbringungsmöglichkeiten vom Standardzimmer bis zu großen Familienzimmern. Ein besonderes Lob möchte ich dem Küchenchef aussprechen, er zaubert sowohl landestypische und asiatische Spezialitäten, als auch Pizza, Hamburger oder Spaghetti.

Das Resort ist ideal für Taucher und Nichttaucher. Der feine Sandstrand mit seinen Liegen und Hängematten lädt zum Relaxen ein. Wer sich über Wasser sportlich bestätigen möchte, hat die Möglichkeit auf der Insel auf den vielen Basketballplätzen, Basketball zu spielen. Entspannen kann man im hoteleigenen SPA bei z.B. einer Thaimassage.

Malapascua ist bekannt für seine Fuchshaie bei Monad Shoal, wer diese faszinierenden Jäger sehen möchte, muss allerdings früh aufstehen und braucht ein bisschen Glück. Alle anderen Tauchplätze stehen dem aber in nichts nach, so habe ich am Hausriff Frogfische, Cuttlefische, einen großen Catfisch- und Fledermausschwarm, Coleman Shrips und vieles mehr entdeckt. Am Light House kann man während eines Dämmerungstauchgangs zahlreiche nachtaktive Meeresbewohner und die Paarung der Mandarinfische beobachten. Es werden auch Tagesausflüge zu den weiter entfernten Tauchplätzen wie Dona Marilyn, Gato Island oder Calangaman Island angeboten. Für den Lunch zwischen den Tauchgängen ist selbstverständlich gesorgt, bei einem Tagesausflug nach Calangaman findet auf der Insel sogar ein BBQ statt.

Das letzte Ziel meiner Reise war das Sampaguita Resort in Moalboal auf der Insel Cebu. Das Resort ist ein einfaches in traditioneller Bauweise angelegtes Resort mit gemütlicher, ungezwungener Atmosphäre. Die artenreiche Unterwasserwelt lässt sich am besten am frühen Morgen entdecken, einer der bekanntesten Tauchplätze ist Pescador Island. Diese aus dem Meer herausragende Insel ist von einem Riffdach umgeben, an dem sich Korallen, Schwämme und Seeanemonen finden lassen. Neben den vielen kleinen Lebewesen, wie Langnasenbüschelbarsche, Pygmäenseepferdchen, kleinen Aalen und Rotfeuerfischen, besteht hier auch die Chance, Schildkröten, Barrakudas oder Thunfischen zu begegnen.

Am letzten Tag unternehmen wir nachmittags einen Ausflug zu den Kawasan Wasserfällen. Nach einer Fahrtzeit von ca. 45 Minuten und einem Fußmarsch von einer Stunde kommt man bei den Wasserfällen an. Dort angekommen kann man sich in dem nur 24 Grad warmen Wasser erfrischen.

Die Visayas haben eine Menge zu bieten, nicht nur die artenreiche Unterwasserwelt, tropischen Sandstrände, unberührte Natur, sondern auch ausgesprochen fröhliche Menschen, deren Freundlichkeit und Gastfreundschaft von Herzen kommt.

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