» Reiseberichte » Südafrika
Abenteuer Afrika
Autor: Kirsten Clahr - April 2010
Buschlandschaften und Wüste, die tosende Brandung am Kap der Guten Hoffnung, die Schönheit der Küstenregionen, das multikulturelle Kapstadt, aride Berglandschaften und natürlich dem Weißen Hai ins Auge zu blicken – nach meinen spannenden Haitauchgängen an den Riffen von Aliwal Shoal stürze ich mich ins nächste Abenteuer: Südafrika über Wasser zu entdecken.
Von Kapstadt aus geht es im Mietwagen zunächst nach Gansbaai, der Haihauptstadt der Welt. Der Weiße Hai hat diesen Ort in den letzten Jahren berühmt gemacht. In der Shark Alley tummeln sich Robben und Pinguine, die Lieblingsspeisen des Großen Weißen. Ich quartiere mich im Nachbarort De Kelders ein. In dem beschaulichen Ort gibt es einige kleine Gästehäuser, die meisten von ihnen grandios auf Klippen direkt am Meer gelegen.
Ich wohne in der Cliff Lodge und bin von dem stilvollen Ambiente und der liebevollen Betreuung durch die Besitzer Gill und Gideon begeistert. Sogar das Restaurant für mein Abendessen haben sie bei Ankunft schon vorreserviert und mit der White Shark Diving Company den Termin für´s Käfigtauchen vereinbart. Ich brauche mich um gar nichts mehr zu kümmern. Von der Terrasse aus genieße ich den bezaubernden Sonnenuntergang über der Walker Bay.
Am nächsten Tag fahre ich mit dem äußerst modernen Katamaran der White Shark Diving Co. hinaus, um dem Weißen Hai zu begegnen. Kaum sind wir draußen und der Käfig ist im Wasser, erscheint der erste Hai. Elegant umkreist er das Boot. Die ersten 6 Personen dürfen in den Käfig, der gleich am Bootsrand befestigt ist. Brrr, die Wassertemperatur beträgt nur 16 °C! Schön warm heute meint Kunie, unser Haispezialist, letzte Woche waren es nur 9°C.
Dann hören wir Kunie rufen: shark around, divers down! Ich halte die Luft an und tauche unter. Und da ist er, ein Großer Weißer, er schwimmt auf den Käfig zu, dann schlägt die Schwanzflosse kräftig gegen den Käfig. Jetzt sieht man gar nichts mehr. Das Schauspiel wiederholt sich einige Male mit insgesamt 5 verschiedenen Haien. Sie kommen so nah, dass man die Zähne zählen kann! Dann wechseln die Käfiginsassen und ich schaue mir das Spektakel vom Oberdeck an. Von hier aus kann man die Haie ganz wunderbar beobachten. Grandios. Und weil es so viel Spaß macht, wiederhole ich den Ausflug gleich am nächsten Tag. Diese Mal sehen wir sogar 9 verschiedene weiße Haie in unterschiedlichen Größen.
Zurück geht es nun nach Kapstadt – entlang der Küstenstraße, die ein atemberaubendes Panorama bietet. Kapstadt, die Metropole, die zwischen Tafelberg und dem tiefblauen Meer liegt, umgeben von wunderschönen Stränden und inmitten herrlicher Natur, erobert mein Herz sofort.
Ich genieße das Stadtleben, schlendere durch zahlreiche Boutiquen, beobachte das Leben and der V & A Waterfront, besuche die Bars in der Long Street, sehe mir die bunten Häuser des Bo Kaap Viertels an und gondel selbstverständlich auf den Tafelberg. Die Wanderwege auf dem Berg bieten viele tolle Ausblicke auf die Stadt. Und auch ein Ausflug zu den Pinguinkolonien am Boulders Beach und zum Kap der Guten Hoffnung darf im Programm nicht fehlen.
Für die letzten zwei Nächte der Reise habe ich noch ein ganz besonderes Abenteuer ausgesucht: das Kagga Kamma Naturreservat. Das Besondere hier: ich wohne in einem Höhlenzimmer! Allein die 260 km Fahrt von Kapstadt aus ist schon ein Genuss. Zunächst fährt man durch die Weinregion, über Bergpässe und durch große Obstplantagen. Auf den letzten 50 km bis zum Gatter des Reservats gibt es nur noch eine Schotterpiste. Der gemietete Toyota kämpft sich langsam über den Staubweg durch die aride Berglandschaft.
Die Unterbringung in Kagga Kamma erfolgt entweder in den Höhlenzimmern oder aber in Rundhütten, den Rondavells. Die Höhlenzimmer sind direkt an die Felsen gebaut, so dass man wirklich den Eindruck bekommt, in einer Höhle zu hausen. Selbstverständlich muss der heutige Höhlenbewohner nicht mehr auf Glastüren, Klimaanlage, Badezimmer und Wasserkocher verzichten. In Kagga Kamma leben Strauße, Zebras, Elandantilopen, Buntböcke, Springböcke und die schön gezeichneten Oryxantilopen. Auf den täglichen Beobachtungsfahrten im offenen Geländewagen versuchen die Guides, die Tiere aufzuspüren.
Das Gebiet ist altes Buschmannland. Die Vorfahren der San haben diverse Höhlenmalereien hinterlassen, die man sich anschauen und erklären lassen kann. Am Abend genieße ich den Sternenhimmel. Die Luft hier ist so klar, dass man ein Miniobservatorium eingerichtet hat. Ich schaue durch das Teleskop und erkenne Krater auf dem Mond und kann die Ringe des Saturn entdecken.
In Kagga Kamma sind die Sterne zum Greifen nah….
extratour-Newsletter
» Newsletter anmelden
» Newsletter abmelden
Angebot des Monats
Jordanien
Marina Plaza Hotel****
1 Woche im Marina Plaza, Tala Bay
schon ab € 847,-
| extratour - Tauchreisen, Individualreisen und Kulturreisen weltweit |
Nikolaistraße 30 37073 Göttingen
|
| Telefon: |
+49-551-42664 |
| Fax: |
+49-551-44077 |
| e-Mail: |
info @ extratour-tauchreisen.de |
Öffnungszeiten: |
Montag bis Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 12:00 Uhr
|
|