






» Jordanien » Rundreise » Auf den Spuren Lawrence´s v. Arabien
Die Länderinformationen werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr.
April Amman Internationales Theater-Festival, Amman. Apr. Amman Totes Meer Ultra-Marathon, Amman. Jul. Jordaniens internationale Rally, versch. Orte. Juli-Aug. Jerash-Festival für Kultur und Kunst (zwei Wochen lang Aufführungen von jordanischen, arabischen und internationalen Folkloregruppen und Künstlern). Sept./Okt./Nov. Ramadan, (das Datum kann von Ort zu Ort unterschiedlich sein), landesweit.
Ein vollständiger Veranstaltungskalender ist vom Jordan Tourism Board (s. Adressen) erhältlich.
Land & Leute
Essen & Trinken
In Jordanien gibt es viele gute Restaurants. Die Regierungskontrolle der 4- und 5-Sterne-Restaurants ist inzwischen abgeschafft worden. Die meisten Restaurants bieten arabische und europäische Gerichte an. Zu den Spezialitäten gehören Meze (kleine Vorspeisen wie Hummus, Ful, Kibbeh und Tabouleh), eine Auswahl unterschiedlicher Kebabs; Mahshi waraq inab (gefüllte Weinblätter mit Reis, Hackfleisch und Gewürzen), Musakhan (Brathähnchen in Olivenöl und Zwiebelsoße gebacken auf arabischem Brot) und Mensaf (gehacktes Lammfleisch in Jogurtsoße auf Reis), ein Gericht, das normalerweise mit der Hand gegessen wird. In der Regel gibt es als Vorspeise zahlreiche, meist vegetarische, Gerichte in kleinen Portionen, zum Nachtisch meist Wassermelone.
Getränke: Das Trinken von arabischem Kaffee (Mokka) ist ein nationales Ritual. Einheimische Bier- und Weinsorten sind ebenso erhältlich wie importierte Spirituosen. Während des Fastenmonats Ramadan ist das Trinken und Rauchen tagsüber verboten.
Getränke: Das Trinken von arabischem Kaffee (Mokka) ist ein nationales Ritual. Einheimische Bier- und Weinsorten sind ebenso erhältlich wie importierte Spirituosen. Während des Fastenmonats Ramadan ist das Trinken und Rauchen tagsüber verboten.
Nachtleben
In einigen größeren Städten gibt es Kinos, in Amman außerdem Nachtklubs und Theater. Viele 4- und 5-Sterne Hotels haben eigene Nachtclubs und Diskotheken.
Einkaufstipps
Jede Stadt hat einen Souk (Markt), das Angebot an guten Kunstgewerbeläden und Schmuckgeschäften ist groß. In Amman gibt es einen hervorragenden Gold- und Schmuckmarkt. Beliebte Mitbringsel sind Hebron-Glas, Perlmuttkästchen, Wasserpfeifen, Tonwaren, Backgammonspiele, bestickte Tischdecken, Rosenkränze mit Juwelen, Weihnachtskrippen aus Olivenholz, Gebetskissen aus Leder, Messing- und Kupferartikel sowie handbestickte Kaftane.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Sa-Do 09.00-13.00 und 15.00-20.30 Uhr.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Sa-Do 09.00-13.00 und 15.00-20.30 Uhr.
Sport
Akaba bietet durch seine Lage am Roten Meer Möglichkeiten zum Schwimmen, Bootfahren, Tauchen und Wasserskifahren. Es gibt ein Tauchzentrum, das aber nur erfahrenen Tauchern mit Lizenz offen steht. Harpunen und Speere dürfen nicht benutzt werden, und das Abbrechen von Korallen und Muschelsammeln ist verboten. Die Hussein-Jugendstadt und mehrere Hotels in Amman haben Swimmingpools und Tennisplätze. Auch der YMCA verfügt über Tennisplätze. In Akaba kann Fußball und Squash gespielt werden. Ein weiteres beliebtes Urlaubsgebiet ist das Tote Meer.
Veranstaltungskalender
April Amman Internationales Theater-Festival, Amman. Apr. Amman Totes Meer Ultra-Marathon, Amman. Jul. Jordaniens internationale Rally, versch. Orte. Juli-Aug. Jerash-Festival für Kultur und Kunst (zwei Wochen lang Aufführungen von jordanischen, arabischen und internationalen Folkloregruppen und Künstlern). Sept./Okt./Nov. Ramadan, (das Datum kann von Ort zu Ort unterschiedlich sein), landesweit.
Ein vollständiger Veranstaltungskalender ist vom Jordan Tourism Board (s. Adressen) erhältlich.
Sitten & Gebräuche
Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Für Jordanier sind arabische Kultur und Gastfreundschaft von großer Bedeutung. Besucher werden herzlich aufgenommen, Jordanier sind gern Gastgeber und Berater und geben bereitwillig Auskunft über Kultur und Traditionen. Der Islam spielt im gesellschaftlichen Leben eine wichtige Rolle. Arabischer Kaffee wird bei gesellschaftlichen Ereignissen oft und reichlich angeboten. Falls man die Tasse beim Zurückgeben nicht leicht dreht, wird sie automatisch nachgefüllt. Kleine Gastgeschenke werden gern angenommen.
Kleidung: Frauen sollten sich zurückhaltend kleiden. Badekleidung gehört an den Strand oder Swimmingpool. Jordanische Frauen gehen vollständig bekleidet zum Schwimmen.
Fotografieren: Man sollte um Erlaubnis bitten, bevor man jemanden fotografiert. In manchen Orten ist Fotografieren generell nicht gestattet.
Trinkgeld: Auf Rechnungen werden normalerweise 10-12% Bedienungsgeld aufgeschlagen. Ein extra Trinkgeld liegt im Ermessen des Gastes.
Rauchen: In Jordanien ist das Rauchen in allen Restaurants, Krankenhäusern, Schulen, Kinos, Theatern, Museen, öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Flughäfen und in überdachten Einkaufszentren verboten.
Kleidung: Frauen sollten sich zurückhaltend kleiden. Badekleidung gehört an den Strand oder Swimmingpool. Jordanische Frauen gehen vollständig bekleidet zum Schwimmen.
Fotografieren: Man sollte um Erlaubnis bitten, bevor man jemanden fotografiert. In manchen Orten ist Fotografieren generell nicht gestattet.
Trinkgeld: Auf Rechnungen werden normalerweise 10-12% Bedienungsgeld aufgeschlagen. Ein extra Trinkgeld liegt im Ermessen des Gastes.
Rauchen: In Jordanien ist das Rauchen in allen Restaurants, Krankenhäusern, Schulen, Kinos, Theatern, Museen, öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Flughäfen und in überdachten Einkaufszentren verboten.
Urlaubsorte & Ausflüge
Amman
In Amman, seit 1921 Hauptstadt Jordaniens, lebt ein Drittel der
Bevölkerung. Die Stadt liegt auf sieben Hügeln, die in der weitläufigen
Stadt als natürliche Orientierungspunkte dienen. Amman bietet eine
große Auswahl erstklassiger Hotels und Tourismuseinrichtungen, vor
allem in den Jabal- (Hügel-) Gebieten. Überall in der Stadt
stößt man auf Überreste aus der griechischen, römischen und osmanischen
Besatzungszeit. Am bedeutendsten ist das römische Amphitheater (2. Jh.
n. Chr.) in der Stadtmitte, aber auch die Jebel-el-Qalat-Zitadelle,
heute ein archäologisches Museum, die Nationalgalerie und das
Volksmuseum für Trachten und Schmuck sind einen Besuch wert. Der größte
Souk (Markt) ist besonders farbenfroh.
Nördlich von Amman
Jerash liegt weniger als eine Autostunde von Amman entfernt; die Strecke führt durch das reizvolle Hügelland von Gilead.
Die prachtvolle Stadt Jerash ist, dank des Wüstenklimas, eine der
besterhaltenen römischen Städte. Sie ist zu Recht für den Triumphbogen
Kaiser Hadrians, das Hippodrom, den großartigen römischen Marktplatz in
elliptischer Form, die Theater, Bäder und Torbögen, die römische Brücke
und den weitläufigen Säulengang, der zum Artemistempel führt, berühmt.
In Irbid, 77 km nördlich von Amman, findet man viele römische
Grabmäler und Statuen. Enge Gassen voller Geschäfte und runder
Hauseingänge prägen das Stadtbild. In Umm Qais ganz im Norden stehen die Ruinen der biblischen Stadt Gadara.
Von hier genießt man einen atemberaubenden Blick über den See
Genezareth. Obwohl die Stadt bei den Römern wegen ihrer heißen Quellen
und vielen Theater beliebt war, war sie zur Zeit der arabischen
Eroberung nur noch ein unbedeutendes Dorf. Die Ruinen sind jedoch
beeindruckend: die Akropolis (218 v. Chr.), der römische Marktplatz,
die Kolonnaden, deren Straßenzüge noch immer Spuren von Kampfwagen
zeigen, das Nymphaeum und die Überreste der Basilika. Der Weg von Umm
Qais nach Jerash entlang der Nordwestgrenze führt durch das üppige Jordan-Tal, vorbei an Al Hammeh unweit der israelisch besetzten Golan-Höhen. Die Stadt ist für ihre heißen Quellen und ihr Mineralwasser bekannt. Pella,
wie Gadara einst Mitglied des römischen Decapolis (Wirtschaftsbündnis
von zehn Städten), war später jahrhundertelang unbewohnt. 1979 wurde
mit Ausgrabungen begonnen, einige römische Baudenkmäler sind bereits
freigelegt worden. Auf der Spitze eines Hügels in der Nähe von Ajlun steht die Burg Qalaat al-Rabadh, die von den Arabern als Verteidigungsposten gegen die Kreuzritter erbaut wurde.
Östlich von Amman
In der Umgebung von Azraq und vor allem südlich der Stadt
erstreckt sich eine riesige Wüste, die einen Großteil Jordaniens
ausmacht. In dieser unfruchtbaren Landschaft liegen die Oasen Shaumari Park und Azraq Wetland Park, die heute mit Hilfe des World Wildlife Fund
unterhalten werden. Wildtiere, die früher in Jordanien beheimatet
waren, wie z. B. die Gazelle, wurden wieder eingeführt. In den
Sumpfgebieten überwintern alljährlich zahlreiche Zugvögel. Im
Wildreservat Shaumari haben die selten gewordenen Oryx-Antilopen ihren
Lebensraum. Weitere zehn Reservate mit einer Gesamtfläche von über 4100
qkm sollen bald eröffnet werden. Initiator und Koordinator des Projekts
ist die Königlich-Jordanische Gesellschaft für Naturschutz, die große
Anstrengungen zum Schutz der einheimischen Tierwelt und zur Bekämpfung
der Verschmutzung des verkehrsreichen Hafens von Akaba unternimmt.
Weitere Sehenswürdigkeiten im Wüstengebiet östlich von Amman sind die Wüstenschlösser, die im 7. Jahrhundert von den Omaijaden erbaut wurden, vor allem Qasr al-Amra und Qasr al-Kharanah. Die gut erhaltenen Gebäude wurden zum Schutz der Karawanen gebaut und dienten auch als Unterkunft für Jäger. Die Fresken und wunderschönen Räume sind gut erhalten.
Weitere Sehenswürdigkeiten im Wüstengebiet östlich von Amman sind die Wüstenschlösser, die im 7. Jahrhundert von den Omaijaden erbaut wurden, vor allem Qasr al-Amra und Qasr al-Kharanah. Die gut erhaltenen Gebäude wurden zum Schutz der Karawanen gebaut und dienten auch als Unterkunft für Jäger. Die Fresken und wunderschönen Räume sind gut erhalten.
Westlich von Amman
Salt, das biblische Gilead, ist heute eine Kleinstadt
inmitten fruchtbarer Landschaft, die viel von ihrem ursprünglichen
Charakter als führende Stadt Transjordaniens behalten hat. 24 km
westlich von Amman liegt Iraq al-Amir, der einzige noch erhaltene hellenistische Palast im Nahen Osten.
Südlich von Amman
Das Tote Meer liegt 400 m u. d. M. und ist damit der tiefste
Punkt der Erde. Die biblischen Städte Sodom und Gomorrah sollen unter
dem Wasser liegen. Da das Meer keinen Abfluss hat, ist das Wasser so
stark salzhaltig, dass keine Lebewesen existieren und selbst
Nichtschwimmer nicht untergehen können. Das Tote Meer liegt am
südlichen Ende des Jordan und bildet eine natürliche Grenze zwischen
Jordanien und den palästinensischen Autonomiegebieten im
Westjordanland.
Es gibt drei Verbindungsstrecken zwischen Amman und Akaba. Die schönste ist die Königsstraße. Madaba und der nahe gelegene Berg Nebo, wo Moses begraben sein soll, waren beide blühende byzantinische Städte. Hauptattraktionen sind die alten Kirchen und gut erhaltenen Mosaike; das größte stellt eine alte Landkarte des Palästina des 6. Jahrhunderts dar. Es gibt auch ein Museum und einen Familienbetrieb, der auf antiken Webstühlen Teppiche herstellt. Abseits der Königsstraße liegt Mukawir, ein kleines Dorf in der Nähe der Ruinen der Burg Machaerus von Herodes Antipas, auch Qasr al-Meshneque genannt, wo Salome tanzte und Johannes der Täufer geköpft wurde. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf das Tote Meer, manchmal sogar auf Jerusalem und den Ölberg. Das nahe gelegene Zarqa Main hat heiße Mineralquellen. Weiter südlich an der Königsstraße liegt das ganz von einer Stadtmauer umgebene Kerak, eine wunderschöne mittelalterliche Stadt mit einer zum Teil restaurierten Kreuzritterburg, die damals 800 Menschen in sich bergen konnte. Weitere historisch und landschaftlich interessante Orte auf der Strecke nach Petra sind Mutah, Mazar, Tafila, Edomite Qasr Buseirah und die beeindruckende Kreuzritterfestung Shaubek.
Es gibt drei Verbindungsstrecken zwischen Amman und Akaba. Die schönste ist die Königsstraße. Madaba und der nahe gelegene Berg Nebo, wo Moses begraben sein soll, waren beide blühende byzantinische Städte. Hauptattraktionen sind die alten Kirchen und gut erhaltenen Mosaike; das größte stellt eine alte Landkarte des Palästina des 6. Jahrhunderts dar. Es gibt auch ein Museum und einen Familienbetrieb, der auf antiken Webstühlen Teppiche herstellt. Abseits der Königsstraße liegt Mukawir, ein kleines Dorf in der Nähe der Ruinen der Burg Machaerus von Herodes Antipas, auch Qasr al-Meshneque genannt, wo Salome tanzte und Johannes der Täufer geköpft wurde. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf das Tote Meer, manchmal sogar auf Jerusalem und den Ölberg. Das nahe gelegene Zarqa Main hat heiße Mineralquellen. Weiter südlich an der Königsstraße liegt das ganz von einer Stadtmauer umgebene Kerak, eine wunderschöne mittelalterliche Stadt mit einer zum Teil restaurierten Kreuzritterburg, die damals 800 Menschen in sich bergen konnte. Weitere historisch und landschaftlich interessante Orte auf der Strecke nach Petra sind Mutah, Mazar, Tafila, Edomite Qasr Buseirah und die beeindruckende Kreuzritterfestung Shaubek.
Petra kann als eines der Wunder des Nahen Ostens bezeichnet
werden. Der weitläufige natürliche Talkessel versteckt sich in den
Felsen, aus denen die Stadt mit ihren leicht rosa getönten Fassaden
herausgeschlagen wurde. Sie war jahrhundertelang in Vergessenheit
geraten und wurde erst 1812 wieder entdeckt. Hoch über einem Abgrund
liegen die Tempel und Höhlen Petras, die bis vor kurzem noch von
Beduinen bewohnt wurden. Der Großteil dieser einzigartigen Stadt wurde
im 6. Jahrhundert v. Chr. von den Nabatäern, einem arabischen
Wüstenvolk, als Stützpunkt auf den Karawanenstraßen erbaut. Petra kann
man nur per Pferd oder Esel und zu Fuß erreicht werden. Ein Führer
begleitet Besucher bis zum Eingang der Schlucht; von dort aus geht es
dann zu Fuß weiter. Diese über 2 km lange und nur 2-3 m breite Schlucht
schlengelt sich durch das etwa 200 m hohe Felsmassiv bis zur Stadt. Am
Ende des Tunnels eröffnet sich Petra mit der beeindruckenden Fassade
des 40 m hohen Schatzhauses (Khazneh). Diese Stadt aus
Felsenstraßen, Felsentreppen und aus dem Fels gehauenen Gräbern,
Häusern und Tempeln bietet als besondere Sehenswürdigkeiten die Burg Qasr al-Bint, die Al-Habis-Höhlen sowie einige interessante Museen. Etwas außerhalb, im weniger kommerziellen Teil Petras Al-Bari liegen einige Grabstätten zwischen den Felsen. In der Nähe des Siq befindet
sich ein Rasthaus, für das man in der Saison rechtzeitig buchen sollte.
Eine Alternative ist das 5-Sterne-Hotel in Petra (Petra Forum Hotel).
Im Bau ist zur Zeit auch ein neuer Hotelkomplex im Bereich des
Parkplatzes, der sich kurz vor dem Schluchtanfang befindet. Letzte
Station auf dem Weg nach Akaba ist Wadi Rum, ca. 5 Autostunden südlich von Amman, das im Wesentlichen aus einem Fort im Beau-Geste-Stil
und einigen Beduinenzelten besteht. Das Fort wurde zum Schutz des Tals
in einer großen Wüstenebene erbaut und wird von der farbenfroh
gekleideten Wüstenpolizei (Camel Corps) unterhalten. Wadi Rum wird auch
mit dem berühmten englischen Orientalisten T. E. Lawrence (»Lawrence
von Arabien«) in Verbindung gebracht. Viele Beduinen eines Stammes, der
von Mohammed abstammen soll, leben noch heute in Zelten im Tal. Einige
Reisebüros organisieren Ausflüge in die Wüste mit Übernachtung bei
einem Beduinenstamm oder in Zelten im Tal; die Rundreisen umfassen rund
100 km.
Akaba liegt am nordöstlichen Ende des Golfs von Akaba und ist
Jordaniens einziger Seehafen. In den letzten Jahren hat sich Akaba als
Hafen wie auch als Touristenzentrum erheblich vergrößert, was teilweise
auf den herrlichen Strand, die hervorragenden Wassersportmöglichkeiten
und das Angebot an 5-Sterne-Hotels, aber auch auf die niedrige
Luftfeuchtigkeit und das angenehme Klima zurückzuführen ist. Die Hotels
stellen umfassende Freizeiteinrichtungen bereit, einschließlich
Ausrüstungsverleih für Windsurfer, Taucher, Segler und Angler; viele
haben auch einen Swimmingpool. Einige Hotels stellen Konferenzräume zur
Verfügung und veranstalten Ausflüge nach Amman, Petra und Wadi Rum.
Akaba hat das ganze Jahr über Saison und bietet Tauchgründe von
Weltformat mit Korallenriffen dicht am Strand bei einer
Wassertemperatur von 20°C.
Wirtschaftsprofil
Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Die Landwirtschaft hat sich nie ganz von dem Verlust des Westjordanlands nach dem Sechstagekrieg (1967) erholt, der die Einbuße von 80 % des Obstanbaugebiets und beträchtlicher Exporteinnahmen bedeutete. In dem verbleibenden Gebiet – Ostjordanland – gibt es nur wenig Agrarland; angebaut werden hauptsächlich Tomaten, Zitrusfrüchte, Oliven, Feigen, Gurken, Wassermelonen, Auberginen, Gerste und Weizen.
Der Dienstleistungssektor steuert den Großteil, nämlich über zwei Drittel (66,5 %, Stand: 2008), zum Bruttoinlandsprodukt bei. Neben dem Tourismus spielen Groß- und Einzelhandel, Finanzdienstleistungen sowie Transporte eine wichtige Rolle. Der Tourismus - die wichtigste Branche neben dem Bergbau und dem Baugewerbe - überwindet mit großen Schritten die regionalpolitisch bedingten Rückschläge der vergangenen Jahre.
Die am längsten existierenden Industriezweige sind die Phosphatgewinnung und die Herstellung von Pottasche im Gebiet des Toten Meeres. Daneben werden u.a. Farben, Plastik und Zement produziert. Die Suche nach großen Erdölvorkommen verlief bisher erfolglos.
Wirtschaftslage
Durch die schwierige Lage im Irak hat sich Jordanien als Koordinationsstandort für Wirtschaftsaktivitäten in den Irak etabliert.
Jordanien konnte trotz ungünstiger politischer und naturräumlicher Ausgangsbedingungen 2008 ein Wirtschaftswachstum von 5,6 %erzielen (2007: 6,6 %). Problematisch ist nach wie vor das hohe Haushaltsdefizit (geplant 2009: 5 % des BIP, ohne Gebergelder sogar 9 %). Der Staatshaushalt wurde 2008 stark durch umfangreiche Sozialausgaben belastet, die nach der Abschaffung aller wesentlichen Subventionen (u.a. Nahrungsmittel, Treibstoffe) umgesetzt wurden. Von dem Budgetdefizit abgesehen, haben sich die meisten Wirtschaftsindikatoren verbessert. Dennoch scheint immer noch kein positiver Impuls auf die seit Jahren auf hohem Niveau verharrende Arbeitslosenrate (2008: 12,6 %) und auf eine spürbare Verminderung der Armut auszugehen. 2008 lebten offiziell rund 14 % der Jordanier unterhalb der Armutsgrenze. Die öffentliche Verschuldung hat sich zuletzt stark verringert und steht bei momentan ca. 60 % des BIP.
Wirtschaftspolitik
Die jordanische Regierung strebt die Modernisierung der Wirtschaft, insbesondere durch den Ausbau der IT-Branche, und die Steigerung ausländischer Direktinvestitionen an. Staatliche Betriebe und Infrastrukturen in den Zweigen Bergbau, Energie, Telekommunikation und Verkehr sind mittlerweile fast alle privatisiert.
Jordanien gehört verschiedenen pan-arabischen Wirtschaftsorganisationen an, unter anderem dem Council of Arab Economic Co-operation und dem Arab Monetary Fund. 2000 trat Jordanien der Welthandelsorganisation (WTO) bei. 2002 traten die Abkommen mit der EU und der EFTA in Kraft. Gemäß dem mit den USA abgeschlossenen Freihandelsabkommen werden die Zollabgaben bis Januar 2010 vollständig abgebaut.
Handelspartner
Jordanien importiert Produkte aus dem Saudi-Arabien, China, Deutschland und den USA und exportiert vor allem in den Irak, in die USA, in die VAE und nach Indien.
Die Landwirtschaft hat sich nie ganz von dem Verlust des Westjordanlands nach dem Sechstagekrieg (1967) erholt, der die Einbuße von 80 % des Obstanbaugebiets und beträchtlicher Exporteinnahmen bedeutete. In dem verbleibenden Gebiet – Ostjordanland – gibt es nur wenig Agrarland; angebaut werden hauptsächlich Tomaten, Zitrusfrüchte, Oliven, Feigen, Gurken, Wassermelonen, Auberginen, Gerste und Weizen.
Der Dienstleistungssektor steuert den Großteil, nämlich über zwei Drittel (66,5 %, Stand: 2008), zum Bruttoinlandsprodukt bei. Neben dem Tourismus spielen Groß- und Einzelhandel, Finanzdienstleistungen sowie Transporte eine wichtige Rolle. Der Tourismus - die wichtigste Branche neben dem Bergbau und dem Baugewerbe - überwindet mit großen Schritten die regionalpolitisch bedingten Rückschläge der vergangenen Jahre.
Die am längsten existierenden Industriezweige sind die Phosphatgewinnung und die Herstellung von Pottasche im Gebiet des Toten Meeres. Daneben werden u.a. Farben, Plastik und Zement produziert. Die Suche nach großen Erdölvorkommen verlief bisher erfolglos.
Wirtschaftslage
Durch die schwierige Lage im Irak hat sich Jordanien als Koordinationsstandort für Wirtschaftsaktivitäten in den Irak etabliert.
Jordanien konnte trotz ungünstiger politischer und naturräumlicher Ausgangsbedingungen 2008 ein Wirtschaftswachstum von 5,6 %erzielen (2007: 6,6 %). Problematisch ist nach wie vor das hohe Haushaltsdefizit (geplant 2009: 5 % des BIP, ohne Gebergelder sogar 9 %). Der Staatshaushalt wurde 2008 stark durch umfangreiche Sozialausgaben belastet, die nach der Abschaffung aller wesentlichen Subventionen (u.a. Nahrungsmittel, Treibstoffe) umgesetzt wurden. Von dem Budgetdefizit abgesehen, haben sich die meisten Wirtschaftsindikatoren verbessert. Dennoch scheint immer noch kein positiver Impuls auf die seit Jahren auf hohem Niveau verharrende Arbeitslosenrate (2008: 12,6 %) und auf eine spürbare Verminderung der Armut auszugehen. 2008 lebten offiziell rund 14 % der Jordanier unterhalb der Armutsgrenze. Die öffentliche Verschuldung hat sich zuletzt stark verringert und steht bei momentan ca. 60 % des BIP.
Wirtschaftspolitik
Die jordanische Regierung strebt die Modernisierung der Wirtschaft, insbesondere durch den Ausbau der IT-Branche, und die Steigerung ausländischer Direktinvestitionen an. Staatliche Betriebe und Infrastrukturen in den Zweigen Bergbau, Energie, Telekommunikation und Verkehr sind mittlerweile fast alle privatisiert.
Jordanien gehört verschiedenen pan-arabischen Wirtschaftsorganisationen an, unter anderem dem Council of Arab Economic Co-operation und dem Arab Monetary Fund. 2000 trat Jordanien der Welthandelsorganisation (WTO) bei. 2002 traten die Abkommen mit der EU und der EFTA in Kraft. Gemäß dem mit den USA abgeschlossenen Freihandelsabkommen werden die Zollabgaben bis Januar 2010 vollständig abgebaut.
Handelspartner
Jordanien importiert Produkte aus dem Saudi-Arabien, China, Deutschland und den USA und exportiert vor allem in den Irak, in die USA, in die VAE und nach Indien.
Umgangsformen
In Geschäftskreisen wird in der Regel Englisch gesprochen. Es empfiehlt sich, Freitagstermine zu vermeiden und einen Vorrat an Visitenkarten mitzunehmen.
Geschäftszeiten: Sa-Do 08.00-17.00 Uhr. Behörden: Sa-Do 08.00-14.00 Uhr.
Geschäftszeiten: Sa-Do 08.00-17.00 Uhr. Behörden: Sa-Do 08.00-14.00 Uhr.
Kontaktadressen
Handelsabteilung der Botschaft von Jordanien
Heerstraße 201, D-13595 Berlin
Tel: (030) 369 96 00.
Internet: www.jordanembassy.de
Arabisch-Deutsche Vereinigung für Handel und Industrie e.V.
Garnisonkirchplatz 1, D-10178 Berlin
Tel: (030) 278 90 70.
Internet: www.ghorfa.de
Österreichisch-Arabische Handelskammer
Lobkowitzplatz 1, Postfach 181, A-1015 Wien
Tel: (01) 513 39 65.
Internet: www.aacc.at
Amman Chamber of Industry (ACI)
Zahran Street, JO-Amman
Tel: (06) 464 30 01.
Internet: www.aci.org.jo
Federation of Jordanian Chambers of Commerce (FJCC)
P.O. Box 7029, JO-Amman 11118
Tel: (06) 566 54 92, 567 44 95.
Internet: www.jocc.org.jo
Heerstraße 201, D-13595 Berlin
Tel: (030) 369 96 00.
Internet: www.jordanembassy.de
Arabisch-Deutsche Vereinigung für Handel und Industrie e.V.
Garnisonkirchplatz 1, D-10178 Berlin
Tel: (030) 278 90 70.
Internet: www.ghorfa.de
Österreichisch-Arabische Handelskammer
Lobkowitzplatz 1, Postfach 181, A-1015 Wien
Tel: (01) 513 39 65.
Internet: www.aacc.at
Amman Chamber of Industry (ACI)
Zahran Street, JO-Amman
Tel: (06) 464 30 01.
Internet: www.aci.org.jo
Federation of Jordanian Chambers of Commerce (FJCC)
P.O. Box 7029, JO-Amman 11118
Tel: (06) 566 54 92, 567 44 95.
Internet: www.jocc.org.jo
Konferenzen/Tagungen
Das Kongresszentrum King Hussein Bin Talal Convention Centre liegt ca. 40 km vor Amman und 65 km vom internationalen Flughafen Queen Alila entfernt. Am Toten Meer ist ein neues Kongresszentrum (Internet: www.micejordan.com) eröffnet worden.
Gesetzliche Feiertage
Feiertage
2011
1. Jan. Neujahr.
15. Febr. Mawlid al-Nabi (Geburtstag des Propheten).
22. April Karfreitag.
25. April Ostern.
1. Mai Tag der Arbeit.
25. Mai Unabhängigkeitstag.
10. Juni Tag der Streitkräfte.
28. Juni Himmelfahrt des Propheten.
1. Aug. Beginn des Ramadan.
31. Aug. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan).
7. Nov. Eid al-Adha (Opferfest).
26. Nov. Islamisches Neujahr.
25. Dez. Weihnachten.
1. Jan. Neujahr.
15. Febr. Mawlid al-Nabi (Geburtstag des Propheten).
22. April Karfreitag.
25. April Ostern.
1. Mai Tag der Arbeit.
25. Mai Unabhängigkeitstag.
10. Juni Tag der Streitkräfte.
28. Juni Himmelfahrt des Propheten.
1. Aug. Beginn des Ramadan.
31. Aug. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan).
7. Nov. Eid al-Adha (Opferfest).
26. Nov. Islamisches Neujahr.
25. Dez. Weihnachten.
Allgemeines
Lage
Vorderasien, Nahost.
Fläche
89.342 qkm.
Bevölkerungszahl
6.198.677 (Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte
69 pro qkm.
Hauptstadt
Amman. Einwohner: 1.155.710 (Schätzung 2009).
Staatsform
Parlamentarische Monarchie seit 1952. Verfassung von 1952, letzte Änderung 1992. Zweikammerparlament: Abgeordnetenhaus (80 Mitglieder) und Senat (40 Mitglieder). Unabhängig seit 1946 (ehemaliges britisches Mandatsgebiet).
Geographie
Jordanien grenzt im Westen an Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete im Westjordanland, im Norden an Syrien, im Nordosten an den Irak und im Süden und Westen an Saudi-Arabien. Im Nordwesten liegt das Tote Meer und im Südwesten das Rote Meer. Eine Hochebene erstreckt sich über 324 km von der syrischen Grenze bis zum Ras en Naqeb im Süden; die Hauptstadt Amman liegt 800 m ü. d. M., Teile des Hügellandes nordwestlich der Hauptstadt sind bewaldet. Das Tote Meer ist der tiefste Punkt der Erde (400 m u. d. M.). Der Jordan verbindet das Tote Meer mit dem See Genezareth in Israel. Etwa 80% des Landes, besonders der Osten, bestehen aus Wüste.
Sprache
Amtssprache Arabisch, Englisch wird oft verstanden.
Religion
92% sunnitische Muslime, christliche (6 %) und schiitische Minderheiten.
Ortszeit
MEZ + 1. Letzter Freitag im März bis letzter Freitag im September: MEZ + 2 (Sommerzeit in Jordanien = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 2 Std.).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils +1:00 Std.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils +1:00 Std.
Netzspannung
230 V, 50 Hz. Europäische Steckdosen weit verbreitet, dennoch Adapter empfohlen.
Regierungschef
Marouf al-Bakhit, seit Februar 2011.
Staatsoberhaupt
König Abdullah Ibn al-Hussein, seit 1999.
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