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Die Länderinformationen werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr.

Reise- und Sicherheitsinformationen


Philippinen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 13.03.2012
Unverändert gültig seit: 05.03.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise Terrorismus / Reisen über Land Von Reisen in die Regionen ARMM, XII ,IX (Zamboanga Peninsula) sowie nach Basilan und den Inseln des Sulu-Archipels wird dringend abgeraten. Das Gleiche gilt bis auf weiteres für jede Art von Überlandtransfers in ganz Mindanao. Für Reisen in andere Regionen Mindanaos (Regionen XIII, XI und X) wird erhöhte Vorsicht angeraten. Auf den Philippinen muss auch weiterhin mit terroristischen Anschlägen gerechnet werden. Ziele sind insbesondere öffentliche Plätze (z.B. Märkte), religiöse Einrichtungen und öffentliche Verkehrsmittel. Die Gefahr ist in Mindanao besonders hoch. Die Mehrzahl der Anschläge wird von islamistischen Extremisten durchgeführt, die entweder der terroristischen „Abu Sayyaf Gruppe (ASG)" zuzurechnen sind oder im weiteren Sinne der „Moro Islamic Liberation Front (MILF)", auch wenn sich die Führung der MILF vom Terrorismus klar distanziert hat. Auch "Jemaah Islamiyah", die in Südmindanao Basen hat, werden hinter einigen Anschlägen vermutet.  2008 kam es in Zentral-Mindanao zu heftigen bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Regierungseinheiten und der Rebellenbewegung MILF. Seit dem Waffenstillstand und den wiederaufgenommenen Friedensverhandlungen 2009 sind die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen beiden Seiten deutlich zurückgegangen. Sollten die andauernden Gespräche um eine politische Lösung der Autonomiebestrebungen der MILF scheitern, so muss mit einer Wiederaufnahme der Kämpfe gerechnet werden. Im November 2009 wurde in Maguindanao (ARMM) ein Konvoi von Fahrzeugen eines Lokalpolitikers von seinem Rivalen aufgehalten und 58 Personen ermordet. Seitdem besteht der Ausnahmezustand in Cotabatu City, Maguindanao und Sultan Kudarat.   Entführungen, hauptsächlich von philippinischen Staatsangehörigen, aber von Zeit zu Zeit auch von Ausländern, kommen auf Mindanao überdurchschnittlich oft vor. Am 01.02.2012 wurden zwei europäische Touristen in der Nähe der Insel Sulu in Südmindanao entführt. Bei den meisten Entführungen handelt es sich um sogenannte „Kidnap for ransom" Verbrechen. Den Entführern geht es dabei um Lösegelderpressung und es stehen keine politischen Interessen dahinter.   Auch in Manila besteht grundsätzlich die Gefahr von Anschlägen und Entführungen. Der letzte Anschlag mit Toten ereignete sich am im Januar 2011 (Bombenanschlag in einem Reisebus in Makati, dem Geschäftszentrum von Manila). Eine Bombenexplosion in Makati  im Januar  2012 verursachte nur leichte Sachschäden.  Weiterhin gelten folgende Hinweise Generell wird Reisenden Vorsicht empfohlen. Auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel sollte möglichst verzichtet werden. Größere Menschenansammlungen (z.B. Marktplätze, Bus-Terminals, Wartebereiche von Häfen und Flughäfen) sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Zudem wird Reisenden dringend empfohlen, Protestveranstaltungen und Menschenansammlungen im ganzen Land zu meiden Kriminalität Die allgemeine Kriminalitätsrate einschließlich schwerer Gewaltverbrechen ist hoch. Viele der Gewaltverbrechen können mit Familienfehden in Verbindung gebracht werden, in die Ausländer in der Regel nicht verwickelt sind. Vermeiden Sie, die Aufmerksamkeit durch öffentlich sichtbar getragene Wertgegenstände auf sich zu lenken. Führen Sie keine größeren Bargeldbeträge bei sich. Verriegeln Sie bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und schließen Sie die Fenster. Nehmen Sie keine Nahrung von Fremden an (Gefahr von K.O.-Tropfen), seien Sie in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandfeste) vorsichtig, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei auch zu Todesfällen kommen kann. Lehnen Sie Angebote von Fremden zu Touristenführungen wie auch die Mitnahme von Gepäckstücken (insbesondere für Flug nach Deutschland) ab. In letzter Zeit häufen sich Vorfälle, bei denen das Vertrauen von Touristen durch Einheimische erschlichen wird, die sich dann der Reise anschließen, das Opfer mit K.O.-Tropfen außer Gefecht setzen und dann mit der EC-Karte und Kreditkarte (obwohl PIN-Nummern nirgends aufgeschrieben waren) an Geldautomaten Tausende von Euro abheben. Es sind auch Fälle bekannt geworden, bei denen Polizisten in Manila Druck auf Ausländer ausübten, indem sie behaupten, der Ausländer habe gefälschte Designerwaren gekauft, handele mit Drogen oder man habe beobachtet, wie er sich mit Terroristen getroffen habe. Um der Verhaftung zu entgehen, muss der Ausländer vorhandenes Bargeld übergeben, bei Geldautomaten höhere Beträge abheben und aushändigen oder sogar Wertgegenstände für die Polizisten per Kreditkarte in Shopping Malls kaufen. Beherzigen Sie die eindringlichen Appelle der Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitsstrafe, bei Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt). Naturkatastrophen Die philippinischen Inseln sind Taifungebiet und haben aktive Vulkane. In der Region muss mit Erd- und Seebeben sowie Tsunamis gerechnet werden. Aktuelle Wetternachrichten, insbesondere Taifunwarnungen, können auf der Website des philippinischen Wetterdienstes „Pagasa" www.pagasa.dost.gov.ph/ abgerufen werden. Aktuelle Informationen der philippinischen Vulkan- und Erdbebenwarte (PHILVOLCS) können unter http://www.phivolcs.dost.gov.ph/ abgerufen werden. Dort werden auch Tsunamiwarnungen und Informationen zu vulkanischen Aktivitäten veröffentlicht. Sollten Sie sich auf den Philippinen aufhalten und sollten sich Taifune, Erdbeben oder Tsunamis ereignen, benachrichtigen Sie bitte umgehend ihre Angehörigen, um unnötige Sorge und Suche zu vermeiden. Flugverkehr Die Europäische Kommission hat mit Wirkung vom 1. April 2010 für alle auf den Philippinen registrierten Fluggesellschaften ein Einflugverbot in die Europäische Union erlassen, da die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) erhebliche Sicherheitsbedenken mit Blick auf die Arbeitsweise der philippinischen Flugsicherheitsbehörden festgestellt hat. Die regelmäßig aktualisierte Liste der von einem solchen Flugverbot erfassten Fluggesellschaften kann unter http://ec.europa.eu eingesehen werden.

Reiseverkehr - National


Flugzeug

Das Inlandflugnetz der Philippine Airlines (PR) (Internet: www.philippineair.com) ist umfangreich, und es gibt zahlreiche Angebote für ermäßigte Flugtickets. Flüge sollten im Voraus gebucht werden. Folgende Charter-Fluggesellschaften bieten Flüge innerhalb der Philippinen an: Air Soriano Aviation, Aerolift Philippines, Air Philippines Corporation (Internet: www.airphils.com), Asian Spirit Airlines (Internet: www.asianspirit.com), Cebu Pacific Air (Internet: www.cebupacificair.com), Pacific Airways und South East Asian Airlines (Internet: www.flyseair.com).

Anmerkung (Flugzeug)

Die Zeiten zwischen Karfreitag und Ostermontag und zwischen Weihnachten und Neujahr (manchmal auch länger) sind beliebte Urlaubszeiten in den Philippinen, Flüge für diese Zeit sollten rechtzeitig im Voraus gebucht werden. Außerdem können sich Verzögerungen ergeben.




Flughafengebühren

100 PP. Kinder unter 2 Jahren sind ausgenommen.

Schiff

Fähren, die auch Kabinen 1. Klasse haben, verkehren zwischen den wichtigsten Häfen der philippinischen Inseln. SuperFerry (Internet: www.superferry.com.ph) verbindet sechsmal wöchentlich Manila mit Cebu.
Weitere Auskunft erteilen die einheimischen Schifffahrtsgesellschaften (Aboitiz Transport Systems Corporation, Tel: (2) 528 7979.

Bahn

Die Philippine National Railways (Internet: www.pnr.gov.ph) betreibt den Fernstreckenzug Metrotren. Er fährt bis nach Carmona und Cavite im Süden und bis Meycauayan und Bulacan im Norden.

Bus/Pkw

Insgesamt gibt es auf den Inseln ein Straßennetz von ca. 161.170 km Länge, und auf den Inseln Mindanao, den Visayas und Luzón gibt es Schnellstraßen.
Bus: Linienbusse verkehren zwischen allen Städten. Jeepneys sind jeepähnliche, unterschiedlich geschmückte Großtaxis mit Bänken, die bis zu 14 Personen befördern können und fahrpreismäßig den Bussen ähnlich sind.
Taxis gibt es in allen größeren Städten, sie fahren auch die Kleinstädte an. Man sollte darauf bestehen, dass der Zähler eingeschaltet wird, um überhöhte Preisforderungen zu vermeiden. Trinkgeld ist nicht nötig.
Mietwagen sind in Manila und den anderen größeren Städten erhältlich. Unterlagen: Sowohl nationaler als auch internationaler Führerschein.

Stadtverkehr

Die meisten Stadt-Busse fahren über die Epifanio delos Santo Avenue (EDSA). Metro Manila Transport betreibt außer den üblichen Linienbussen auch einige Doppeldeckerbusse und in Manila einen »Love Bus« mit Klimaanlage. Dieser Bus gehört heute zu den Attraktionen der Stadt und sorgt für eine bequeme Fahrt auf ausgewählten Strecken. Die meisten Fahrten werden jedoch von den Jeepneys bestritten. Die Schwebebahn Metro-Rail verbindet den Bahnhof Baclaran im Süden mit Monumento im Norden sowie entlang der Epifanio delos Santo Avenue (EDSA) die Nord Avenue mit der Taft Avenue. Motorräder mit Beiwagen und Fahrrad-Rikschas stehen in Städten ebenfalls als preiswerte Verkehrsmittel zur Verfügung.

Fahrzeiten

von Manila zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
FlugzeugSchiffBus/Pkw
Baguio0.50-4.00
Cebú1.1024.00-
Cagayan de Oro1.2548.00-
Laoag1.25-7.00
Iloilo1.0024.00-
Batangas--2.00
Banaue0.50*-12.00


Anmerkung

Anmerkung:
[*] Zur Stadt Baguio, dann 8 Stunden Auto-/Busfahrt.

Reiseverkehr - International


Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft heißt Philippine Airlines (PR) (Internet: www.philippineairlines.com).
Weitere Fluglinien, die Flüge auf die Philippinen anbieten, sind u.a.: Air France (AF), British Airways (BA), Cathay Pacific (CX), Emirates (EK), Lufthansa (LH), Qantas (QF), Singapore Airlines (SQ) und Malaysia Airlines (MH).

Flughafengebühren

550 PP, ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren und Transitreisende.

Internationale Flughäfen


Ninoy Aquino (MNL)
(Internet: www.manila-airport.net) liegt 12 km südöstlich von Manila. Duty-free-Shops, Apotheke, Banken, Post, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Hotel-Reservierung, Geschäfte, Bars, Restaurants. Flughafenbusse und Taxis zur Stadt (Fahrzeit 30-60 Min.).

Mactan International Airport (NOP) (Cebu Island) liegt 45 km vom Stadtzentrum entfernt. Bank, Mietwagenschalter, Apotheke, Duty-free-Shop, Postamt, Restaurants, Geschäfte, Tourist-Information, Hotel-Reservierung. Taxistand. Private Minibusse von Hotels oder Reiseveranstaltern stehen für Transfers zur Verfügung.

Schiff

Manila ist ein großer Seehafen und Handelsknotenpunkt der asiatischen Pazifikregion. U.a. legt die Kreuzschifffahrtsgesellschaft Radisson Seven Seas Cruises (Internet: www.rssc.com) in Manila an.

Kommunikation


Anmerkung

 

Telefon

Nationale und internationale Direktdurchwahl.

Mobiltelefon

GSM 900 und GSM 1800. Netzbetreiber sind Smart Communications Inc. (Internet: www.smart.com.ph) und Globe Telecom (Internet: www.globe.com.ph). Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf Manila und andere städtische Gebiete.

Fax

Alle 3- bis 5-Sterne-Hotels und die meisten Behörden haben Faxanschluss.

Internet/E-Mail

Internetanbieter sind Internet Manila (Internet: www.i-manila.com.ph) und Philworld Online (Internet: www.pworld.net.ph. Internetcafés sind landesweit vorhanden.

Telegramme

Können in den Büros der Eastern Telecommunications Philippines Incorporated aufgegeben werden.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Europa ist mindestens 5 Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr. Das nationale Postsystem wird von internationalen Kurierdiensten unterstützt.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Kontaktadressen


Philippinisches Fremdenverkehrsamt

Kaiserhofstraße 7, D-60313 Frankfurt/M.
Tel: (069) 208 93.
Internet: www.diephilippinen.de  
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.30-17.00 Uhr.

Philippine Department of Tourism

Rm 207, Department of Tourism Building, TF Valencia Circle, T.M. Kalaw Street, Rizal Park, PH-Manila 1000
Tel: (02) 523 84 11.
Internet: www.tourism.gov.ph oder www.wowphilippines.com.ph

Philippine Tourism Promotions Board (TPB)

PO Box EA-459, 4th Floor, Suites 10-17, Legaspi Towers 300 Roxas Boulevard, PH-Metro Manila 1004
Tel: (02) 525 93 18 bis 27.
Internet: www.dotpcvc.gov.ph

Botschaft der Republik Philippinen

Uhlandstraße 97, D-10715 Berlin
Tel: (030) 864 95 00. Konsularabt.: Tel: (030) 86 49 50 23. 
Internet: www.philippine-embassy.de
Konsularabteilung: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.
Generalkonsulat in Frankfurt/M. (Tel: (069) 24 40 42 60). Honorargeneralkonsulat in Stuttgart. Honorarkonsulate in Essen und  München.

Botschaft der Republik Philippinen

Laurenzerberg 2/2/ZWG, A-1010 Wien
Tel: (01) 533 24 01.
Internet: www.philippine-embassy.at
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.

Botschaft der Republik Philippinen

Kirchenfeldstraße 73-75, CH-3005 Bern
Tel: (031) 350 17 17. 
Internet: www.philembassyberne.ch
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

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